Ich muss hier spontan eine meiner Pages mit db und allem sichern ab und zu.
Dafür hab ich mir jetzt folgendes Backup Script gebaut.

#! /bin/bash

# Allgemeine Angaben
MYSQL_USER=root
MYSQL_PASS=pass
MYSQL_HOST=localhost
MYSQL_DB=myangelone

# Festlegung des Datums – Format: 20100629
DATE=`date +”%Y%m%d”`

# Sicherungsverzeichnis
BACKUPDIR=/var/www/backup_myangelone/$DATE

# Das Script
mkdir $BACKUPDIR
mysqldump –host=$MYSQL_HOST –user=$MYSQL_USER –password=$MYSQL_PASS $MYSQL_DB > $BACKUPDIR/$MYSQL_DB.sql
tar cvf $BACKUPDIR/$DATE.tar /var/www/myangelone
tar cvfz /var/www/backup_myangelone/$DATE.tar.gz $BACKUPDIR
rm -rf $BACKUPDIR

exit 0

Die Ausgangssituation ist folgende:
Homepage liegt in “/var/www/myangelone”
Die Datenbank dazu heisst “myangelone”
Die Backups sollen später als .tar.gz im Verzeichnis “/var/www/backup_myangelone” liegen.

Das Script zieht jetzt nen mysql Dump in ne .sql Datei
Sichert alle Dateien aus dem Verzeichnis der Page in eine .tar Datei
Und mach dann aus den beiden Dateien eine .tar.gz Datei mit Namensschema 20100629.tar.gz

Pfade anpassen, ins /etc/cron.weekly und fertig.

 

WordPress suckt hart!
Hab grade ewig versucht Uploads im WordPress hinzukriegen damit ich im Editor oben auf das Bildersymbol klicken kann und Bildchen hochladen kann.

Nachdem ich Ewigkeiten am safemode selber gebastelt hab, damit das blöde PHP rafft, dass es in seinem kleinen Verzeichnis bleiben soll, gab es dann Probleme mit dem Upload Temp Dir.

Meine Einstellungen waren dann im Endeffekt:

php_admin_flag safe_mode On
php_admin_value open_basedir /var/www/
php_admin_value upload_tmp_dir /var/www/tmp_myangelone/
php_admin_value file_uploads 1

WordPress versucht aber trotzdem prinzipiell nach /tmp/ zu laden.
Was sich mit dem Savemode nicht so wirklich verträgt.

Nach längerem grübeln und rumsuchen hab ich das Problem gefunden.

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Heute hatte ich mal wieder ein richtig schönes WTF.

Auf der iSeries scheint es einen Routingcache zu geben der auch nach Reboots bestehen bleibt.

Wir hatten eine Netzwerkumstellung, bei der der Gateway getauscht wurde und kamen auf einmal auf 2 Systemen nicht mehr an eine bestimmte IP.

Die aktuelle Routingtabelle hatte aber ordnungsgemäß nur einen Eintrag zum normalen Gateway hier.

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Ich muss für ein aktuelles Projekt eine EDI über Mailanhänge verarbeiten können.
Jetzt habe ich etwas rumgesucht und rumgerätselt um rauszufinden, wie ich das jetzt am elegantesten hinbekomme.
Normal bevorzuge ich einen Datenaustausch per ftp.

Also war mein Plan, die Mails an den postfix auffm ftp Server schicken zu lassen und da automatisch die Dateianhänge abzuhängen.

Da die Infos wie immer auf 5 Pages verteilt waren, hier die kurze Zusammenfassung:

  • Es werden auf meinem normalen ftp Server hier (über den normal alle EDI geht) Mailuser angelegt.
    Diese haben dann Postfächer an die man ganz normal Mails mit Anhängen schicken kann.
  • Postfix leitet die eingegangenen Mails weiter an Procmail.
  • Procmail sichert die Mails und leitet sie danach weiter an metamail.
  • Metamail detached die Anhänge daraufhin und speichert sie im Homedir des Users.
  • Mein System holt diese Dateien dann wie üblich per ftp ab

Dafür braucht man halt metamail, procmail und postfix.

Postfix muss für Maildirs konfiguriert sein.
Geht ganz einfach mit der Zeile

home_mailbox = Maildir/

In der main.cf

Auf die weitere Postfix Konfiguration gehe ich hier nicht ein.
Procmail und metamail muss man hierfür nicht konfigurieren.

“apt-get install procmail metamail” auffm Debian System reicht.

Ansonsten sind nur zwei kleine Dateien im Homedir des Users notwendig:

.forward

"|IFS=' ' && exec /usr/bin/procmail -f- || exit 75 #username"

Diese Datei sagt postfix, dass eingehende Mails an procmail weitergeleitet werden sollen.

-> Ersetzt hier “username” mit dem aktuellen User um dens geht

Und dann braucht man eine .procmailrc Datei:

DEFAULT=$HOME/Maildir/
MAILDIR=$HOME/Maildir
LOGFILE=/var/log/procmail.log
VERBOSE=on
LOGABSTRACT=yes
DROPPRIVS=no

:0
* ? /usr/bin/test -d $DEFAULT || /usr/bin/maildirmake $DEFAULT
{ }
:0 E
{
 # Bail out if directory could not be created
 EXITCODE=127
 HOST=bail.out
}

:0
*^content-Type:
{
 # backup the complete mail first..
 # you can leave out this part if you don't want a backup of the complete mail
 :0c:
 $HOME/Maildir/.Gesichert/new

 # Now the actual unpacking part
 #
 # this is the place where the attachments will be unpacked to
 METAMAIL_TMPDIR=$HOME/attachments

 # forward to metamail
 :0fw
 | metamail -w -x -y
}

In dieser Datei wird procmail gesagt, das die Mail in ~/Maildir/.Gesichert/new gesichert und danach an metamail weitergegeben werden soll.

Die abgehangenen Attachments liegen später in ~/attachments

Das Sichern der Originalmail ist wichtig, weil metamail die Attachments aus den Mails rauslöscht.

Das wars schon.

Jetzt gehts ans Finetuning.

Metamail entpackt nämlich den ersten Teil der Mails auch, also den Plaintext Teil.

Und der ist für mich uninteressant.

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