Vogelbeerlikör

Vogelbeer-Likör

Vogelberen

Zucker

Wasser

Klarer oder Wodka

Da hier keine Angaben bei stehen habe ich alles mal auf gut Glück gemischt.

Ich hatte knapp 400g Vogelbeeren und 1L Korn.

Bei der ganzen Aktion bin ich etwas skeptisch, weil Vogelbeeren an sich nicht grade die leckersten Früchte der Natur sind 🙂

Die schmecken roh mal gar nicht lecker. Sauer mit leicht bitterem Nachgeschmack.

Die Vogelbeeren werden nach dem ersten Frost gepflückt, gut verlesen (man nimmt möglichst reife) und mit so viel Alkohol übergossen, dass sie gut bedeckt sind.

2-3 Monate an einem warmen Ort stehen lassen, bis die Beeren völlig entfärbt sind.

Dann filtriert man den Alkohol und vermischt ihn mit geläutertem Zucker (auf 1L Alkohol nimmt man 500g Zucker und 1/2L Wasser).

Erneut filtern, auf Flaschen ziehen und ruhen lassen.

Geläuterter Zucker? Wasdas?

Das ist quasi eine gesättigte Zuckerlösung, die man kurz aufgekocht hat, damit der Zucker sich besser löst.

Also jetzt nach zwei Wochen riecht das Ganze relativ ok, ich bin mal gespannt, was es noch wird.

Vogelbeeren (die Früchte der Esche) sind übrigens NICHT giftig.

Das Gerücht hält sich nur vehement im Volksmund.

 

Nach Plan wurde der Likör dann gefiltert und der geläuterte Zucker druntergemischt.

 

Fazit:
Dieser Likör ist ein ziemlicher Erfolg.
Wie alle anderen auch etwas süß, aber geschmacklich ein Highlight.
Er hat eine leichte orangige Note und schmeckt hauptsächlich nach Kirsche.
Sehr lecker.
Nächstes mal aber auch hier etwas weniger Zucker.
Dieser Likör wird nächstes mal in größeren Mengen gemacht.